Feuerschiff-Treffen 2008
in Hamburg

2008 jährte sich das Ende der deutschen bemannten Feuerschifffahrt zum
20. Mal, außerdem hatte jedes der deutschen Museumsfeuerschiffe ein kleineres oder größeres Jubiläum zu feiern. Warum also nicht zusammen ein Riesenfest feiern? Aus diesem Anlass fand ein ganz besonderes Treffen statt, das es im Bereich des maritimen Denkmalschutzes noch nie gegeben hat -

das Treffen der deutschen Museumsfeuerschiffe
FEHMARNBELT, ELBE 1 und ELBE 3
vom 19. bis 22. Juni 2008
an der Überseebrücke in Hamburg.

Um es vorweg zu nehmen: Das Treffen war einzigartig - alle Schiffe hatten sich wirklich gut vorbereitet. An der Überseebrücke liegend waren sie ein Augenschmaus und sahen sehr gut gepflegt und "geliebt" aus. Ich werde den Ausspruch eines Besuchers nicht vergessen, der beim Anblick eines der Schiffe meinte: "Wenn ich mal so alt bin, würde ich mich freuen, wenn ich noch so gut aussehen würde".

Für die Zeitschrift SchiffsModell habe ich den folgenden Artikel über das Treffen verfasst,
der in der Ausgabe 10/2008 erschienen ist.
Wer die Zeitschrift gern im Original haben möchte, kann sie sich online unter www.neckar-verlag.de bestellen.

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken:


Aber wir haben natürlich noch viel mehr Fotos gemacht. Wir haben nämlich das Feuerschiff mit der weitesten Anreise auf seiner Fahrt zum Treffen und zurück begleitet - das Feuerschiff FEHMARNBELT aus Lübeck. Mit dem Auto beträgt die Fahrzeit Lübeck-Hamburg eine knappe Stunde - auf dem Wasserweg wurde die Strecke in drei 1-Tages-Etappen je Richtung zurückgelegt, plus 3 Tage Liegezeit in Hamburg war die FEHMARNBELT insgesamt 9 Tage lang unterwegs. Aus insgesamt 3.500 Bildern ist die folgende Bildgeschichte über diese 9 Tage entstanden:


Dienstag, 17. Juni 2008

Das Abenteuer beginnt
Zurückgelegte Strecke: Lübeck-Kiel = 92 nm


Lübeck 07:05 Uhr - noch ein kurzer Blick zur Uhr ...
... die Maschine läuft bereits...
... Leinen los...
... eine elegante Drehung im Hafenbecken...


... ein kurzer Abschiedsgruß...
... und los geht´s der Sonne entgegen die Trave runter.
Die Laterne sieht man schon von Weitem...
... da ist mein Fotomotiv ja...
... und schon ist es an mir vorbei.
Bei einem Pott Kaffee...
... geht´s dann in Travemünde...
... raus auf die spiegelglatte Ostsee.
Die nächsten...
... 13 Stunden...
... stehen der Besatzung...
... zur intensiven Arbeit...


... zur Verfügung.
Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen
- oder?
Was wird hier erspäht?
Diese Brücke ist ein untrügerisches Zeichen dafür, dass Fehmarn in Sicht kommt!


Seeleute orientieren sich ja gern an Leuchttürmen - hier ist also Staberhuk...
... rund Fehmarn kommt später Westermakelsdorf vor die Linse.
Dann heißt es erstmal "Essen fassen"...
... und anschließend eine kurze "Bauch- und Augenpflege".
Die beiden haben Tribühnenplätze...
... Kiel Leuchtturm im Gegenlicht an Steuerbord...
... und auch nicht ohne an Backbord die DEUTSCHLAND nun ohne Lotsen...
... das zieht "Se(h)leute" an.
Kurze Zeit später...


... gut sichtbar,
das Laboer Ehremal mit U-Boot...

... und dichtbei gibt´s natürlich auch einen Leuchtturm...
... Friedrichsort voraus...
... vorbei...
... Leinen fertig...
... den Liegeplatz am Thiessenkai fest im Blick...
... endet um 22 Uhr die erste Etappe in Kiel zu Füßen des Holtenauer Leuchtturmes.

 

Mittwoch, 18. Juni 2008

Durch den Nord-Ostsee-Kanal
Zurückgelegte Strecke: Kiel-Brunsbüttel = 53 nm

Heute geht´s durch den Nord-Ostsee-Kanal...
... und der beginnt in Kiel-Holtenau...
... im alten Schleusenbecken.
Kurz geschleust...
... geht´s bei Fotowetter...
... schon bald...
... aus der Schleuse raus.
Paparazzi lauern auf der Holtenauer Hochbrücke...
... für ein seltenes Foto...
... aus 42 m Höhe...
... und weiter geht´s...
... in Richtung der Levensauer Hochbrücke.
Die ehrenamtliche Crew erledigt währenddessen die Büroarbeit...
... und aus der Kombüse schnuppert es köstlich...
... bis Rendsburg in Sicht kommt.
Heute hat die Fehmarnbelt 100. Geburtstag ...
... und wird bei der Schiffsbegrüßungsanlage...
... gebührend geehrt...
... und fährt grüßend...
... davon.
Immer wieder zieht das Feuerschiff...
... die Blicke auf sich....
... und Fans lauern überall am Ufer.
In Grünental sind bereits...
... 2/3 des Weges geschafft.
An Brücken und Fährübergangsstellen...
... bieten sich immer wieder gute Gelegenheiten...
... zum Fotoshooting...
... mit der Crew.
In Brunsbüttel angekommen heißt es ...
... auf Stomsuche gehen....
... - das Ziel des 2. Tages ist erreicht!

 

Donnerstag, 19. Juni 2008

Einlaufparade
Zurückgelegte Strecke: Brunsbüttel-Hamburg = 42 nm

Einlaufparade der teilnehmenden Feuerschiffe:
- FEHMARNBELT, Lübeck
- ELBE 1, Cuxhaven
- ELBE 3, Hamburg

Angeführt wurde die Einlaufparade von dem Feuerlöschboot
OBERBAURAT SCHMIDT der Hamburger Feuerwehr, das Fontänen sprühte.

Am nächsten Morgen kommt der Funker an Bord...
... dann heißt es "Gangway einholen"...
... "tschüß Brunsbüttel"...
... und ab...
...durch die Schleuse.
Während die FEHMARNBELT noch geschleust wird...
... kommt ELBE 1 schon an der Kanalmündung vorbei.
Nach dem Schleusen...

... bietet sich die Gelegenheit, zwei "Lieblingsmotive" auf einem Bild zu verewigen...
... und schon geht´s raus auf die Elbe...
...mit Kurs auf...
...die Flagge zeigt es bereits an: Hamburg.


ELBE 1 voraus...

... bietet den Paparazzi...
... bei inzwischen echt miesem Wetter...
... trotzdem nette Ansichten.
Jetzt stößt noch die ELBE 3 zu dem Konvoi..
... das gibt das erste Foto mit 3 Feuerschiffen.
Aus der richtigen Perspektive...
... sieht es so aus als würden Feuerschiffe doch löschen können ;-)
Von meinem Hotelzimmer sieht der Konvoi dann so aus:
Zuerst das Feuerlöschboot mit herrlichen Fontänen...
... dann die ELBE 1...
... als zweites die FEHMARNBELT...
... und dann die ELBE 3...
... so steuern sie gemeinsam auf den Liegeplatz an den Landungsbrücken zu.
Vielen Dank an die Hamburger Feuerwehr für die tolle Begrüßung.
Jetzt geht das Festmachen los...
... zuerst die ELBE 1...
... einen kleinen Schubs noch vom "Hans"...
... schon ist sie fest.
Währenddessen geht der Betrieb im Hafen weiter...
... und so mancher Schaulustiger ...
... und auch die Profis...
... beobachten, wie nacheinander noch die FEHMARNBELT...
... und die ELBE 3...
... an der Überseebrücke...
... festmachen.
Die Crew freut sich, denn Tag 3 ist zu Ende...
- dachten wir jedenfalls...

... leider hatte ELBE3 beim Anlegen an der Überseebrücke in Hamburg Pech. Anscheinend wurde ein Leck im Unterwasserbereich Steuerbordseite durch ein vorstehendes Kettenglied am Dalben verursacht. Dabei sind die Mannschaftsunterkünfte auf der Steuer- und Backbordseite ca. 1,50 m mit Wasser vollgelaufen und die Einrichtung wurde zerstört. Glück im Unglück: Das Leck wurde noch in der Nacht provisorisch verschlossen und ELBE 3 konnte während des Feuerschifftreffens an der Überseebrücke liegen bleiben.

Inzwischen wurde das Leck in der Werft behoben.
Wer die ELBE 3 mit einer Spende bei den nicht unbeachtlichen Reparaturkosten
unterstützen möchte, verwendet bitte eines der folgenden
Spendenkonten:
Dresdner Bank, Kontonummer: 42 95158, BLZ: 200 800 00
Postbank, Kontonummer: 331819 204, BLZ: 200 100 20

Glück im Unglück
- ELBE 3 konnte trotz des Schadens bleiben...
... das Leck wurde noch in der Nacht...
... provisorisch von
außen verschlossen.


Freitag, 20. Juni 2008 bis
Sonntag, 22. Juni 2008


- Open Ship:
Schiffsbesichtigung inkl. der Schiffsmaschinenräume
bei freiem Eintritt

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- Verschiedene Ausstellungen auf den Schiffen:

- Ausstellung 80 Jahre Tonnenhafen Wedel
in Zusammenarbeit mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg

- Ausstellung zum Schiffmodellbau

- Ausstellung Seezeichen auf historischen Postkarten,
Briefmarken, Ersttagsbriefe, Schiffsstempel

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- Lecker Essen und Trinken

Natürlich war auch für das leibliche Wohl der Besucher
mit Speisen und Getränken zu günstigen Preisen gesorgt.

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- Amateurfunk live
Einmalig in der Amateurfunkgeschichte war, dass alle drei Feuerschiffe während dieser Tage mit Funkamateuren besetzt waren, die gleichzeitig aus dem Hamburger Hafen Sende- und Empfangsbetrieb machten. Erstmalig im größeren Rahmen mit einer Amateurfunkstation aktiviert wurde das Feuerschiff ELBE 3 (FED-079) von Volker (DL1WH) unter dem Rufzeichen DFØDA/p. An Bord der FEHMARNBELT (FED-141) war Peter (DL2RPS) unter DLØFFF zu hören. Ebenfalls "on air" Uwe auf dem Feuerschiff ELBE 1 unter DLØCUX. Es wurde deutschland-, europa- und weltweiter Funkbetrieb in Sprechfunk, aber auch in Tastfunk - also Morsetelegraphie - durchgeführt und so auf dieses Feuerschifftreffen aufmerksam gemacht.

DL1WH und DL2RPS auf dem Peildeck und...
...im Funkraum der FEHMARNBELT
Peter on air an Bord der FEHMARNBELT...
... und Volker auf der ELBE 3


Und dies ist das "Objekt der Begierde"
- Volkers QSL-Karte zur Aktivierung der ELBE 3

 

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- Sonderpostamt der Deutschen Post
mit einem Sonderstempel anlässlich des Treffens

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Und so sieht der Sonderstempel aus!

Die Herren von der Post
hatten gut zu tun,
denn viele Besucher nutzten
das Sonderpostamt,...
...um Neidpostkarten mit dem Sonderstempel zu verschicken...
... und wo es um Philatelie geht, dürfen unsere Freunde Stan und Margret vom Lighthouse-Duo natürlich nicht fehlen.

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Drei Tage lang...
...zogen die an der Überseebrücke liegenden...
...drei roten Feuerschiffe...
...die Blicke der Besucher auf sich...
...ELBE 1...
...FEHMARNBELT...
...ELBE 3...
...und hier alle zusammen.
LV 13, heute Restaurantschiff, war das vierte Feuerschiff im Bunde.
An der Überseebrücke war einiges los:
Der NDR berichtete live...
...ein Shanty-Chor sorgte für musikalische Unterhaltung...
... für das leibliche Wohl gab´s deftigen Eintopf...
...oder frisch gebratenen Hering.
Es wurde allerlei gefachsimpelt...
... oder einfach nur genossen.
Auch heftige Regenschauer taten dem Ganzen keinen Abbruch...
... denn jetzt wurden unter Deck...
... die Ausstellungen historischer Postkarten...
... und Schiffsmodelle gut besucht:
ELBE 1 im Modell...
...ebenso das Feuerschiff FEHMARNBELT...
... ein Buddelschiff des englischen Feuerschiffes LV 13...
... und eine Nachbildung der FEHMARNBELT-Tonne.
Unter fachkundiger Aufsicht...
... konnte man die Maschinenräume besichtigen...
... Freundschaften pflegen...
... und Amateurfunk live erleben.
Die Zeitschrift Leuchtfeuer war mit einem Stand vertreten...
...ebenso kamen Feuerschiffeigner aus den Niederlanden...
... und Fachleute vom Optikmuseum in Rathenow zu Besuch.
Nach getaner Arbeit wurde es gemütlich an Bord....
... man traf sich zum Klönschnack...
... oder zum Zeitunglesen und Rätseln...
... und freute sich...
... auf ein frisch gezapftes Bier.
Am späten Sonntagnachmittag hieß es dann...
... Abschied nehmen...
... die ELBE 3 mußte los und fuhr...
... einem herrlichen Sonnenuntergang entgegen.


Montag, 23. Juni 2008

Auslaufen der Schiffe
zurückgelegte Strecke: Hamburg-Brunsbüttel

Am nächsten Morgen heißt es dann auch für uns...
... Leinen los...
... Gangway einholen...
... und auf Wiedersehen!
Vorbei an....
... der ELBE 1...
... geht´s jetzt in Richtung Heimat...
... tschüß Hamburg!
Kurz danach...
... fährt als letzte Schiff...
... die ELBE 1 ab.
Ein Gruß noch an die ELBE 3...
... und ein kurzer Blick zurück...
... geht´s raus auf die...
... recht stürmische Elbe.
Am Leuchtturm Wittenbergen sehe ich die beiden Schiffe...
... noch einmal gemeinsam an mir vorbei ziehen.
Bei der Schiffsbegrüßungsanlage...
... trennen sich ihre Wege...
... einmal noch kommt die ELBE 1 ganz nah...
... und fährt in Richtung Cuxhaven davon.
Kurz vor Brunsbüttel kommt der Lotse an Bord der FEHMARNBELT...
... so richtig nett ist das Wetter heute nicht...
... aber Feuerschiffe sind ja übles Wetter gewöhnt.
ELBE 1 passiert den Leuchtturm Mole 1 in Brunsbüttel ...
... kurz danach...
... biegt die FEHMARNBELT in die Kanaleinfahrt ein...
... und verschwindet...
... geradewegs...
... in die Schleuse.
Als die Schleusentore wieder aufgehen...
... scheint tatsächlich die Sonne...
... und das Feuerschiff...
.... macht erstmal an der Bunkerstation fest.
Hier wird in Ruhe...
... vollgetankt...
... unter den gespannten Gesichtern der Crew...
... bleibt die Zapfsäule bei 1.100,32 l stehen.
Die Nacht verbringen wir neben einer Mega-Yacht...
... in Brunsbüttel.


Dienstag, 24. Juni 2008

Nord-Ostsee-Kanal-Romantik
zurückgelegte Strecke: Brunsbüttel-Kiel

Der Dienstag beginnt...
... mit vielversprechendem Wetter...
... und den Vorbereitungen für die Kanalpassage...
... der Lotse kommt an Bord...
... und ein mobiler Transponder...
... musste möglicht hoch oben auf dem Schiff aufgestellt werden...
... dazu eignet sich...
... dieser Platz besonders gut.
"Hast du was für´s Mittagessen gefangen?"
"Ja, zwei Aale ;-)"
"Bis später im Kanal"...
... - und schon fuhren sie davon.
Da sind sie ja schon wieder...
... - was für ein Anblick!
Durch die idyllische Kanallandschaft...
...geht´s zur Grünentaler Hochbrücke - und oben stehe ich...
... und so habe ich das Ganze gesehen...
... seufz - schon vorbei.
Im Kanal gab´s jede Menge...
... fotogene Begegnungen mit anderen Schiffen.
In Schülp wechselte der Lotse...
... und das Feuerschiff...
... mußte vor der Rendsburger Hochbrücke warten...
... um ein englisches Dockschiff...
... vorbei zu lassen.
Vorbei an der Schiffsbedrüßungsanlage...
... lassen wir die Hochbrücke hinter uns.
Während die einen diskutieren...
... haben andere ...
... Spaß beim Flaggedippen mit ausländischen Marineeinheiten.
Gegen 19 Uhr...
... passiert die FEHMARNBELT die Levensauer Hochbrücke...
... und die Holtenauer Schleuse kommt voraus in Sicht.
Dieses Mal wird in der neuen Schleuse geschleust. Und was entdecken die beiden Damen da?
Eine Schwanenfamilie läßt sich mitschleusen.
Nach der Schleuse macht das Feuerschiff...
... unter dem Holtenauer Leuchtturm fest.
Jetzt beginnt der gemütliche Teil des Tages...
... Posen für die Fotografen...
... Fotoauswertung...
... Klönschnack der Nationen...
... und ein letzter Blick von der Brücke.
Nach einer ganz besonderen Ansprache vom Vereinsvorsitzenden...
... gab´s ...
... frisch vom Faß...
... ein Festmacherbier...
... in gemütlicher...
... Runde.

 

Mittwoch, 25. Juni 2008

Rund Fehmarn nach Hause
zurückgelegte Strecke: Kiel-Lübeck

Der letzte Teil der Reise...
... begann in einer herrlichen Morgensonne...
... auf der Kieler Förde.
Bei aalglatter See...
... ging jeder seinen Aufgaben nach.
Der Kombüsendienst...
... zauberte aus den Resten...
... ein leckeres Menü.
Anschließend noch ein bisschen...
...Müßiggang...
... bis voraus Travemünde in Sicht kommt.
Rotes Schiff auf blauem Grund gibt ein schönes Motiv ab...
... - noch schöner natürlich mit dem Molenfeuer Travemünde.
Freundlich werden wir...
... von der Crew...
... begrüßt...
... und es dämmert schon...
... als die FEHMARNBELT...
... ihren Liegeplatz in Lübeck nach 9 Tagen wieder erreicht...
... wo sie schon sehnsüchtig erwartet wurde.

 

VIELEN DANK
an alle Beteiligten für das Engagement und die geleistete Arbeit
- Eurer Einsatz hat sich wirklich gelohnt.

Ich persönlich habe das Treffen sehr genossen, hatte viel Spaß, gute Gespräche, habe nette Leute kennen gelernt und denke, dass mit dem Treffen auf jeden Fall Aufmerksamkeit für diese besondere Schiffsart erregt wurde.

Was ich durch dieses Treffen gelernt habe ist, dass alle die Freiwilligen rund um die Feuerschiffe sowohl im Vorfeld als an Bord selbst eine unglaubliche Arbeit geleistet haben, damit dieses Treffen zu Stande kommen konnte. Wer von uns Normalos denkt schon daran, was passiert, wenn man im Hafen ankommt und kein Strom oder Frischwasser zur Verfügung steht. Oder unter welchem Druck die Maschinisten arbeiten müssen, wenn während der Fahrt die Wasserpumpe des Hauptmotors ausfällt. Oder was für eine Arbeit es ist, 200 Heringe zu braten und ungezählte Portionen Suppe zu kochen. Ganz zu schweigen von den Genehmigungen, die im Vorfeld für alles Mögliche einzuholen waren.

 

EIN BESONDERES DANKESCHÖN
für diese wunderschöne Reise an die Crew der FEHMARNBELT
- Ihr seid ein echtes DREAM-TEAM.

 

 

Sammler aufgepaßt!

Anläßlich des Treffens der deutschen Feuerschiffe im Juni 2008 in Hamburg wurde eine Sammelkarte mit Schiffsstempeln von fünf deutschen Feuerschiffen herausgegeben. Einige dieser Karten sind noch über die Feuerschiffseite erhältlich. Zu bestellen per E-Mail.

Auflage: limitiert
Format: DIN A4
Material: Karton
Erhältlich gegen 2,50 Euro
zzgl. Porto und Verpackung.

Der Erlös geht als Spende
an den Verein "Feuerschiff für Lübeck e.V."


 


Und dies sind die Jubilare noch einmal im Kurzüberblick:
(für mehr Infos einfach auf das Foto klicken)

AUSSENEIDER
alias FEHMARNBELT

Das Lübecker Feuerschiff "Ausseneider" feierte dieses Jahr seinen 100. Geburtstag. Als 2-Master gebaut ist das letzte deutsche Ostsee-Feuerschiff heute durch seinen markanten Vierbeinmast unverkennbar. 1984 wurde das Feuerschiff zum Filmstar und diente als Kulisse für den Film "Das Feuerschiff" mit Klaus Maria Brandauer und Robert Duval. Zudem dürfte es das erste und einzige Feuerschiff mit einem Schiffspostamt sein. In den Wintermonaten ist das Feuerschiff jeden 2. Sonntag im Monat im Rahmen der Veranstaltung "Backen und Banken" an seinem Liegeplatz in Lübeck zu besichtigen. In den Sommermonaten reist es zu den verschiedensten maritimen Veranstaltungen an deutschen Küsten.

 

BÜRGERMEISTER O´SWALD II
alias ELBE 1

Das Cuxhavener Feuerschiff "Bürgermeister O´Swald II" ist mit einer Länge von 49 m das größte deutsche Feuerschiff. 1948 in den Dienst gestellt und 1988 außer Dienst hatte es 2008 gleich zwei Jubiläen - 60. Geburtstag und 20 Jahre außer Dienst. Es hält auch einen traurigen Rekord: Im Laufe seiner 40 Dienstjahre wurde das Feuerschiff über 50 Mal von anderen Schiffen auf seiner Station gerammt. In den Sommermonaten unternimmt das Feuerschiff als Botschafter der Stadt Cuxhaven regelmäßig Gästefahrten, bei denen man der ehrenamtlichen Crew bei der Arbeit über die Schulter schauen kann.

 

WESER I
alias ELBE 3

Das Hamburger Feuerschiff "Weser" mit Liegeplatz im Museumshafen Oevelgönne wurde 2008 120 Jahre alt und ist damit das ältestes fahrbereite Feuerschiff der Welt. Bemerkenswert ist der Lampenkranz aus drei Feuern am Großmast des Feuerschiffes. Es besteht die Möglichkeit das Feuerschiff in der Zeit von April bis September für Fahrten auf der Elbe und Feiern zu chartern.